Weißer Riesling

Weißer Riesling

Sogar bis auf eine Briefmarke der Deutschen Post schaffte es der Riesling, als bislang einzige Rebsorte. Dies deutet schon auf die Bedeutung hin, die der Riesling im deutschen Weinbau einnimmt. Nachweislich befindet sich Riesling seit über 500 Jahren im Anbau, tatsächlich jedoch wohl schon zu Zeiten der Germanen. Seine unter Edelreben unerreichte Frosthärte machte ihn zu einer wertvollen Sorte im früher üblichen „gemischten Satz“. Nachteilig sind dagegen die geringen Erträge und späte Reife. Weite Verbreitung erlangte der Riesling daher erst mit der systematischen Aufstockung dieser Sorte entlang von Rhein und Mosel seit dem späten 18. Jahrhundert. Schnell erlangte der Riesling weltweit Ruhm, zu Zeiten der Weimarer Republik erzielte er internationale Rekordpreise. Bis heute ist Riesling Deutschlands meist angebaute Rebsorte. Als heimisches Kind ist er besonders gut an nördliche Weinbauregionen adaptiert, die Rasse, Fruchtigkeit und Strahlkraft deutscher Rieslinge wird andernorts auf der Welt nicht erreicht.

 
 
 
 

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